WETTBEWERB
H. Leslie Adams (1932–2024)
H. Leslie Adams war der Gewinner des Cleveland Arts Prize 2015. Er wurde in Cleveland, Ohio, geboren, besuchte die Schule in Kalifornien und war viele Jahre als Chorleiter, musikalischer Leiter von Showmusicals und Pädagoge tätig, bevor er sich 1979 ganz der Komposition widmete.
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Samuel Barber (1910-1981)
Samuel Barber zählt zu den bedeutendsten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts und ist insbesondere für seine lyrische, emotional zugängliche Tonsprache bekannt. Geboren in West Chester, Pennsylvania, zeigte er früh musikalisches Talent und studierte am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, wo er später selbst unterrichtete.
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Amy Beach (1867-1944)
Die Komponistin und Pianistin Amy Beach gilt als eine der führenden Persönlichkeiten der amerikanischen Musik und als die erste Frau, die mit groß angelegten musikalischen Formen Erfolg hatte. Sie stammte aus einer wohlhabenden Familie in New Hampshire. Ihre Mutter Clara Cheney war eine begabte Amateursängerin und Pianistin. Beach zeigte schon in jungen Jahren außergewöhnliches musikalisches Talent und spielte bereits im Alter von sieben Jahren sowohl das klassische Klavier-repertoire als auch ihre eigenen Kompositionen.
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Aaron Copland (1900-1990)
Aaron Copland gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Vereinigten Staaten und prägte maßgeblich einen eigenständigen „amerikanischen“ Klang in der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts. Geboren in Brooklyn, New York, als Sohn litauisch-jüdischer Einwanderer, studierte er zunächst in den USA und später in Paris bei der berühmten Kompositionslehrerin Nadia Boulanger. Diese Ausbildung beeinflusste seinen Stil nachhaltig.
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Jake Heggie (*1961)
Der amerikanische Komponist Jake Heggie ist vor allem bekannt für „Dead Man Walking“ (2000), die meistgespielte neue Oper der letzten 25 Jahre mit einem Libretto von Terrence McNally, sowie für seine von der Kritik gefeierten Opern „Moby-Dick“ (2010), „Three Decembers“ (2008), „Intelligence“ (2023) und „It’s a Wonderful Life“ (2016), alle mit Libretti von Gene Scheer. Neben zehn abendfüllenden Opern und zahlreichen Einaktern hat Heggie mehr als 300 Kunstlieder sowie Konzerte, Kammermusik, Chor- und Orchesterwerke komponiert. Seine Kompositionen wurden auf fünf Kontinenten aufgeführt, und er arbeitet regelmäßig sowohl als Komponist als auch als Pianist mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern zusammen.
Libby Larsen (*1950)
Libby Larsen (geb. 1950 in Wilmington, Delaware) ist eine der meistgespielten lebenden Komponistinnen Amerikas. Sie wurde in die American Academy of Arts and Letters (2024) gewählt und hat über 500 Werke komponiert, darunter Orchester-, Opern-, Vokal- und Kammermusik sowie Werke für symphonisches Blasorchester und Blasmusik. Ihre Werke sind vielfach auf Tonträgern erschienen. Als Fürsprecherin für die Musik und die Musiker unserer Zeit war Larsen 1973 Mitbegründerin des Minnesota Composers Forum, dem heutigen American Composer’s Forum.
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John Musto (*1954)
Die Tätigkeit des Komponisten und Pianisten John Musto umfasst Orchester-, Opern-, Instrumental-, Kammer- und Vokalmusik sowie Musik für Film und Fernsehen. Seine Musik vereint viele Strömungen der zeitgenössischen amerikanischen Konzertmusik und wird durch raffinierte Einflüsse aus Jazz, Ragtime und Blues bereichert.
Robert Owens (1925-2017)
Robert Owens, gebürtig aus Denison, Texas, galt im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert als einer der führenden Vertreter des afroamerikanischen Kunstliedes. Er erlangte Bekanntheit als Konzertpianist, Gesangsbegleiter, Komponist sowie als Theater- und Fernsehregisseur. Owens lernte schon in jungen Jahren von seiner Mutter das Klavierspielen, komponierte seine ersten Klavier- und Kunstlieder bereits während seiner Highschool-Zeit und entwickelte sein Talent unter Genevieve Longrus und Dora O’Neill weiter.
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