IHWA-LiedBÜHNE - Weihnachts-Special

Mit dem LiedADVENT konnte die Hugo-Wolf-Akademie in dieser ungewohnt stillen und in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Weihnachtszeit kleine musikalische Freuden und ein wenig Vorweihnachtsstimmung in das eine oder andere Wohnzimmer bringen. Wir danken allen Künstlerinnen und Künstlern von Herzen, die beim LiedADVENT mitgemacht und so viel Freude verbreitet haben - und wir danken besonders herzlich für zahlreichen LiedADVENT-Spenden, die wir an die Künstlerinnen und Künstler weiterleiten konnten! Einige LiedADVENT-Beträge wurden auch aufgenommen, sodass wir nun bis Jahresende jeden Tag einen neuen Liedgruß auf unserer LiedBÜHNE veröffentlichen können.


Lassen Sie sich von Annelie Sophie Müller & Doriana Tchakarova, Matthias Winckhler & Akemi Murakami, Marie Seidler & Toni Ming Geiger sowie von Mikhail Timoshenko & Elitsa Desseva weihnachtlich verzaubern und gemeinsam mit diesen wunderbaren Künstlerinnen und Künstlern das Jahr 2020 musikalisch ausklingen. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem Weihnachts-Special auf der IHWA-LiedBÜHNE!

Vor genau einem Jahr haben wir unsere Reihe "Lied der Woche" mit diesem Lied von Hugo Wolf in der Interpretation von André Morsch und Marcelo Amaral gestartet. Am Dreikönigstag 2021 bringen uns nun Mikhail Timoshenko und Elitsa Desseva mit dieser Goethe'schen Parodie der Heiligen Drei Könige zum Schmunzeln ? - und bilden damit den im wahrsten Sinne des Wortes krönenden Abschluss unseres Weihnachts-Specials auf der IHWA-LiedBÜHNE. Ab dem 11.1. gibt es dann wieder wöchentlich ein neues Lied der Woche! Enjoy it!

Marie Seidler und Toni Ming Geiger beschenken uns heute mit einem eher weniger bekannten Lied - "St. Ita's Vision" aus Samuel Barbers "Hermit Songs". Barber vertonte in seinen zehn "Hermit Songs" (1953) Gedichte irischer Mönche aus dem 8. bis 13. Jahrhundert. St. Ita war eine irische Nonne, die im 5./6. Jahrhundert n. Chr. lebte und auch als "Brigid of Munster" bekannt war. Vielen Dank an Marie Seidler und Toni Ming Geiger für dieses selten zu hörende, wunderschöne Lied!!!

Mit dieser wunderschönen Mörike-Vertonung von Hugo Wolf starten wir in die erste Woche des Jahres 2021. Herzlichen Dank an Mikhail Timoshenko und Elitsa Desseva für diesen nachweihnachtlichen Gruß aus Wien. HAPPY NEW YEAR und auf ein in jeder Hinsicht besseres Jahr 2021!

 

In "Die ihr schwebet" aus dem "Spanischen Liederbuch" von Hugo Wolf sorgt sich die Mutter Maria um den Schlaf ihres neugeborenen Kindes - und sie bittet die Engel, die rauschenden Wipfel der Palmen von Bethlehem zu besänftigen, damit das Kind in Ruhe schlafen kann. Heute hören wir diese wunderschöne und innige Vertonung mütterlicher Fürsorge mit Marie Seidler und Toni Ming Geiger.

HAPPY NEW YEAR! - Voller Optimismus und Zuversicht begrüßen wir das Jahr 2021, das Besseres bringen möge als das eben verabschiedete 2020. Und was die üblichen guten Vorsätze, Pläne und Programme fürs neue Jahre anbelangt... Schon Erich Kästner wusste Bescheid und hält für uns alle einen guten Rat bereit, den uns Walter Sittler mit auf den Weg gibt. Na dann: PROSIT NEUJAHR!

Heute erfreuen uns Mikhail Timoshenko und Elitsa Desseva mit einer wunderschönen musikalischen Bildbetrachtung von Hugo Wolf: "Schlafendes Jesuskind" auf einen Text von Eduard Mörike. Mörike wurde zu diesem Gedicht durch ein Gemälde von Francesco Albani (1578–1660) inspiriert, der das schlafende Jesuskind porträtierte. Stellen wir uns also bei diesem Lied das kleine Jesuskind in der Krippe liegend mit seinen Eltern Maria und Joseph vor.

Kein Weihnachten ohne Johann Sebastian Bachs "Weihnachtsoratorium" - eigentlich. Aber auch das war 2020 nicht so einfach bzw. als Live-Genuss nahezu unmöglich. Ein wenig Abhilfe schaffen heute Mezzosopranistin Marie Seidler und Toni Ming Geiger am Klavier. Sie beschenken uns mit der wunderschönen Alt-Arie aus dem ersten Teil des Weihnachtsoratoriums "Bereite Dich, Zion" und bringen uns so noch einmal ein wenig Weihnachtsgefühl ins Haus.

Matthias Winckhler (Bariton) und Akemi Murakami (Klavier) erfreuen uns mit einem weiteren Lied aus Peter Cornelius' "Weihnachtsliedern" op. 8, die Cornelius 1856 auf Anregung von Franz Liszt komponierte. Liszt war es wohl auch, der Cornelius auf die Idee brachte, in der Klavierstimme der Lieder jeweils ältere Weihnachtslieder zu zitieren. Das zweite Lied, "Die Hirten", gibt es in zwei Fassungen. Cornelius zitiert hier im Klavier die Melodie des Kirchenlieds "Den die Hirten lobeten sehre" ("Quem pastores laudavere") aus dem 15. Jahrhundert.

Annelie Sophie Müller und Doriana Tchakarova bringen uns mit DEM amerikanischen Weihnachts-Klassiker schlechthin zum Swingen: Der berühmte Sänger, Schauspieler und Songwriter Mel Tormé komponierte den Weihnachts-Schlager im heißen Sommer des Jahres 1945 gemeinsam mit dem Songwriter Roberts Wells. Angeblich brauchten die beiden nur 45 Minuten für den Song, der in der ersten Interpretation durch das Nat King Cole Trio sofort zum absoluten Hit wurde.

Hier dürfen wir uns über Peter Cornelius' (1824–1874) Hommage an den Christbaum aus dessen "Weihnachtsliedern" op. 8 mit Matthias Winckhler (Bariton) und Akemi Murakami (Klavier) freuen.

Vorhang auf: IHWA LiedBÜHNE 06.12.2020, 18:00 CET

Am Nikolaustag 2020 möchten wir Ihnen mit unserem Konzertmitschitt "Der ganze Hugo Wolf X - ein Weihnachtsprogamm" vom 16. Dezember 2019 ein wenig Vorweihnachtsstimmung ins Haus zaubern! -
Die Sopranistin CAROLINA ULLRICH und der Pianist MARCELO AMARAL interpretieren Lieder von Hugo Wolf, die sich im weitesten Sinne mit christlichen Themen auseinandersetzen. Der Schauspieler WALTER SITTLER liest Texte zur Weihnachtszeit von u. a. von Erich Kästner, Hermann Löns, und Monika Adele Elisabeth Hunnius. Ein zauberhafter und stimmungsvoller Abend, den wir Ihnen sehr gerne nun auch auf unserer LiedBÜHNE präsentieren!

Doch ausschließlich  vorweihnachtliche Sentimentalität darf man allerdings nicht erwarten, wenn der pessimistische Spötter Hugo Wolf sich der Christblume, dem schlafenden Jesuskind oder den Eitelkeiten der Heiligen Drei Könige widmet – scharfe Ironie nicht ausgeschlossen.
In seiner Stuttgarter Wahlheimat setzt der beliebte Schauspieler Walter Sittler mit der Rezitation weihnachtlicher Texte Wolfs Liedern einen nicht minder hintergründigen Kontrapunkt.

Bei technischen Problemen/Hängern in der Anzeige des Konzertstreams bitte den Browser neu laden/wechslen, oder auf den IHWA Youtube-Kanal wechseln: www.youtube.de/hugowolfakademie
 
Wir werden daher unsere Online-LiedBÜHNE weiter bespielen, um mit unserem Publikum in Kontakt zu bleiben, um Künstlerinnen und Künstlern zumindest digitale Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten zu bieten und um dem Lied, das uns so sehr am Herzen liegt, weiterhin eine Plattform zu bieten. Denn diese großartige Musik hat es am allerwenigstens verdient, nicht mehr aufgeführt zu werden.

Unser bisherigen LiedBÜHNEN-Konzert kann man weiterhin auf unserem Youtube-Kanal anschauen.
 

Nach wie vor können wir Ihnen unsere Angebote und Streams auf der LiedBÜHNE kostenfrei anbieten - nicht zuletzt auch durch die freundliche Unterstützung derVolksbank Stuttgart eG, der wir sehr herzlich dafür danken! 

Dennoch möchten wir auch diesen Konzertstream wieder mit einem Spendenaufruf für die vielen soloselbständigen freiberuflichen Künstlerinnen verbinden, die durch den anhaltenden Lockdown bis ins neue Jahr hinein ohne Verdienstmöglichkeiten sind. Durch Ihre Spenden können Sie die Künstlerinnen unterstützen, deren Einkommen ansonsten durch Ihre Kartenkäufe und Konzertbesuche gesichert ist. Heute möchten wir Sie auf die "Künstlerinnen Soforthilfe Stuttgart" hinweisen, die im März 2020 als private Initiative um den Autor Joe Bauer gegründet wurde und Künstlerinnen sowie Studierende aus dem Kulturbereich im Raum Stuttgart, die aufgrund der Pandemie-Krise in Not geraten sind, unterstützt. Das Spendenkonto und weitere Informationen finden Sie hier: www.kuenstlersoforthilfe-stuttgart.de.

In Zeiten, da Konzerte nur mit Einschränkungen veranstaltet werden dürfen und das Publikum nur unter Auflagen zum Lied in den Konzertsaal kommen kann, kommt das Lied eben zum Publikum nach Hause! - Auch in den nächsten Wochen zeigen wir hier regelmäßig Konzert-Aufzeichnungen und viele kleine Extras rund um das Lied! Seien Sie uns immer wieder herzlich willkommen !!!

LIED EXTRA

Unser "Extra" auf der Liedbühne - kleine Liedgeschenke von Freunden und Partnern der Hugo-Wolf-Akademie für Sie, unser Publikum, und für alle Liedfreunde! 

Dieses "Lied extra" stammt von der Pianistin Klara Hornig, Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst Stuttgart 2014, die Francis Poulencs Lied "Hôtel" mit der Sopranistin Corinna Scheurle aufgenommen und als eindringliches Musikvideo produziert hat: Ein besonders schöner, intensiver und nachdenklich stimmender Beitrag - und ein persönlicher Appell von Klara Hornig in der Intention, auch im Namen vieler (aller) Künstler*innen zu sprechen, dass man gerade sie in diesen Zeiten nicht vergessen möge. Weitere Hintergründe zu diesem Video gibt es hier.

Der Animationsfilm "Frühling" von Moritz Mayerhofer: In malerischen Bildern erzählt der Film das Erwachen der Welt aus einem unendlichen Winterschlaf. Zu den Klängen von Hugo Wolfs Mörike-Lied „Er ist`s“, interpretiert von der weltbekannten Sopranistin Christiane Karg und dem Pianisten Burkard Kehring, zerreißen Sonnenstrahlen den düsteren Himmel und erwärmen die scheinbar vermüllt leblose Schneewüste. Unterstützt von fleißigen Bienchen entsteht Hoffnung auf neues Leben. 

Heute gibt es ein ganz besonderes Liedgeschenk von unserem "Professional Troubadour" Bryan Benner, der exklusiv für unsere Liedbühne ein neues Lied von Hugo Wolf à la Troubadour bearbeitet hat: "Morgentau" aus den "Sechs Liedern für eine Frauenstimme", das nun freilich von einer Männerstimme mit Gitarre vorgetragen wird.  Wir wünschen viel Vergnügen mit Bryan Benner und Hugo Wolf: "Der Frühhauch hat gefächelt / Hinweg die schwüle Nacht, / Die Flur holdselig lächelt / In ihrer Lenzespracht; / Mild singt vom dunkeln Baume / Ein Vöglein in der Früh, / Es singt noch halb in Traume / Gar süße Melodie. // Die Rosenknospe hebet / Empor ihr Köpfchen bang, / Denn wundersam durchbebet / Hat sie der süße Sang; / Und mehr und mehr enthüllet / Sich ihrer Blätter Füll', / Und eine Träne quillet / Hervor so heimlich still." (Aus einem alten Liederbuche) 

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